Engagement aktuell
Perspektiven der offenen Altenarbeit im Gemeinwesen
Perspektiven der offenen Altenarbeit im Gemeinwesen
Fachtagung
Der Arbeitskreis der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Berlin zur “offenen Altenarbeit” lädt in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum „Offene Altenarbeit“ des Sozialwerk Berlin in das Sozialwerk Berlin e.V.. Altenselbsthilfe- und Beratungszentrum, Humboldtstr.12, 14193 Berlin ein.
Ziel ist es,
Einladung & Anmeldung: Fachtagung Sozialwerk 13.03.2012◄ – pdf, 42 KB
-jor.
5. Berliner Freiwilligenbörse – Konzeptions-Workshop
Engagement öffnet Welten
5. Berliner Freiwilligenbörse
Konzeptions-Workshop
Sie wollen auf der 5. Berliner Freiwilligenbörse dabei sein, Sie bereiten sich vor, Sie haben (noch) Fragen: Der Konzeptions-Workshop hilft weiter. Machen Sie mit, den Leitgedanken der diesjährigen Berliner Freiwilligenbörse gemeinsam zu entwickeln und mit Leben zu füllen.
Ort: Rotes Rathaus, Louise-Schroeder-Saal (Raum 337), Berlin
Einladung: Konzeptions-Workshop◄
5. Berliner Freiwilligenbörse – Der erste Newsletter
Engagement öffnet Welten
5. Berliner Freiwilligenbörse
Der 1. Newsletter zur 5. Berliner Freiwilligenbörse geht auf die Post. Seit dem 23. Januar ist das Portal der Berliner Freiwilligenbörse geöffnet und wartet auf Anmeldungen. 100 engagierte Organisationen können am 21. April mit einem Stand dabei sein.
Zum Nachlesen hier: Newsletter◄
-jor.Auschreibung für die 5. Berliner Freiwilligenbörse läuft
Engagement öffnet Welten
5. Berliner Freiwilligenbörse
Die Ausschreibung für die 5. Berliner Freiwilligenbörse für Aussteller läuft. Bewerbungen sind bis zum 27.02.2012 möglich. 100 Ausstellende werden dann im Roten Rathaus teilnehmen können.
Alles Notwendige zur Auschreibung und zum Verfahren der Bewerbung ist gerade in den Versand gegangen:
“Liebe Börsen-Interessierte,
die 5. Berliner Freiwilligenbörse findet am 21.04.2012 als Berliner Messe zu Angeboten für ein freiwilliges, ehrenamtliches Engagement statt. Wir freuen uns nun auf die Anmeldungen aller bereits “erfahrenen” Vereine, die gerne als Aussteller an den 100 Ständen im Roten Rathaus teilnehmen wollen. Und wir laden alle “neuen” Interessierten ebenso herzlich ein, über unsere Berliner Freiwilligenbörse Freiwillige für Ihre Projekte zu gewinnen.
Sie können sich ab Montag, 23.01. bis zum Montag, 27.02.2012 auf unserem Portal www.berliner-freiwilligenboerse.de unter dem Menüpunkt “Aussteller” online anmelden. Nach der Jury-Sitzung Ende Februar versenden wir die 100 Zusagen. Also bitten wir Sie herzlich, sich rechtzeitig zu bewerben.
Unser Motto für 2012 lautet “Engagement öffnet Welten”. Lesen Sie mehr dazu im Anhang “Konzept”1. Alle börsen-relevanten Termine erfahren Sie über die Zeitleiste im Anhang2. Unsere Newsletter werden Sie zeitnah über alles Weitere informieren.
Wir begehen damit bereits den 5. Geburtstag der Berliner Freiwilligenbörse und hoffen auf Ihre aktive Mitwirkung!
Herzliche Grüße und auf bald
Carola Schaaf-Derichs und das Börsenteam”
- Konzept der 5 Berliner Freiwilligenbörse◄ – pdf, 75 KB ↩
- Zeitleiste der 5. Berliner Freiwilligenbörse 2012◄- pdf, 84 KB ↩
ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen
Seit dem 1. Januar 2012 gibt es die Engagement global – Service für Entwicklungsinitiativen. Zu Engagement global gehören jetzt neben der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt die Beratungsstelle für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit, der Senior Experten Service, das Sekretariat Ziviler Friedensdienst, das weltwärts-Sekretariat, das ASA-Programm, das ENSA-Programm sowie die Programme entwicklungspolitischer Bildungs- und Rückkehrarbeit. Die Engagement global ist zentrale Anlaufstelle für entwicklungspolitisches Engagement sowie der Informations- und Bildungsarbeit unter einer Telefonnummer, einer Adresse und einer Internetseite.
Engagement global informiert zu aktuellen Projekten und Initiativen in Deutschland und weltweit, berät Einzelne und Gruppen zu entwicklungspolitischen Vorhaben und fördert diese finanziell. Engagement global arbeitet im Auftrag der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.
-jor.Bundesfamilienministerium bündelt Online-Angebote zum Engagement
Den Hintergrund zum plötzlichen Verschwinden des Portals der Initiative Zivilengagement zum Jahresende aus dem Internet erläutert nun eine Pressemitteilung1 der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) beauftragten Werbeagentur Kompaktmedien.
“Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fasst zum Jahresanfang 2012 seine Online-Angebote zum Thema Engagement zusammen. Das Internetportal www.initiative-zivilengagement.de wurde am 31. Dezember 2011 eingestellt. Alle wesentlichen Inhalte finden sich nun auf der Website www.engagiert-in-deutschland.de. Mit dem Internetportal www.initiative-zivilengagement.de informierte das Bundesfamilienministerium von 2008 bis 2011 über Ziele, Projekte und Maßnahmen seiner Engagementpolitik. Damit immer mehr engagierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Organisationen aktiv Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen können, legt das Ministerium nun verstärkt einen Schwerpunkt auf die Vernetzung und Aktivierung von Engagierten und denen, die es werden wollen.
Dreh- und Angelpunkt im Internet ist dabei die Internetplattform www.engagiert-in-deutschland.de, das größte Kommunikations- und Vernetzungsportal für bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt in Deutschland. Zentrales Element auf www.engagiert-in-deutschland.de sind die Themenräume, die Interaktion und Kommunikation ermöglichen. Diskutieren, kommentieren, Erfahrungen austauschen, sein eigenes Projekt präsentieren und online verwalten: Das alles ist möglich – und erwünscht. Denn www.engagiert-deutschland.de lebt von den Beiträgen seiner Nutzerinnen und Nutzer. Neben umfangreichen Informationen rund um die Themen Ehrenamt und Engagement bietet die Plattform der Engagement-Community die Möglichkeit, sich in den Themenräumen frei zu organisieren. Die Internetplattform wird vom Bundesfamilienministerium gefördert, Träger ist der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Die wesentlichen Inhalte und Elemente von www.inititiative-zivilenagement.de – wie etwa die Onlinebibliothek Freiwilligensurvey – stehen den Nutzerinnen und Nutzern weiterhin auf www.engagiert-in-deutschland.de zur Verfügung. Auch die auf dem eingestellten Portal veröffentlichten Portraits engagierter Menschen und bemerkenswerter Projekte bleiben auf www.engagiert-in-deutschland.de ebenso erreichbar wie Interviews und Tipps, etwa zur Vereins- oder Stiftungsgründung.
Wir danken allen Nutzerinnen und Nutzern von www.initiative-zivilengagement.de für ihr Interesse und die Unterstützung und empfehlen einen virtuellen Rundgang auf www.engagiert-in-deutschland.de.
Hier gelangen Sie zum Internetportal www.engagiert-in-deutschland.de.”
Der Hinweis, dass die “wesentlichen Inhalte und Elemente” übernommen worden seien, ist wörtlich zu nehmen; so fehlt nach erster Durchsicht etwa bei der Onlinebibliothek Freiwilligensurvey nun der nützliche Nachweis einzelner Freiwilligensurveys sowie der auf Länderauswertungen samt Download-Möglichkeiten. Es gibt jetzt nur noch Zusammenfassungen von Schwerpunkten und Themen aus dem aktuellen Freiwilligensurvey◄.
-jor.- Kompaktmedien, 2012: Bundesfamilienministerium bündelt Online-Angebote. Größtes Internetportal für bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt in Deutschland ist online. Pressemitteilung, 12.01. @email ↩
Corporate Volunteering: Kooperation BMFSFJ und Unternehmensinitiative WIE
Die WIE – Wirtschaft. Initiative. Engagement. und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) werden in den Themenfeldern Corporate Volunteering, dem Engagement von Mitarbeiter_innen, und Wirkungsmessung von gesellschaftlichem Engagement projektbezogen zusammenarbeiten.1 Eine entsprechende Gemeinsame Erklärung2 hat Staatssekretär Josef Hecken (BMFSFJ) heute unterzeichnet.
-jor.- BMFSFJ 2012: Bundesfamilienministerium und Unternehmensinitiative WIE fördern freiwilliges Engagement. Presseerklärung, 10.01. | http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/freiwilliges-engagement,did=176222.html◄ ↩
- Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der WIE – Wirtschaft. Initiative. Engagement. in den Themen Corporate Volunteering und Wirkungsmessung von gesellschaftlichem Engagement. 10.01.2012 | http://www.cccdeutschland.org/de/system/files/Gemeinsame%20Erklaerung%20ueber%20die%20Zusammenarbeit_BMFSFJ-WIE_2012-01-10.pdf◄ – pdf, 142 KB; vgl. auch Lang, Susanne, 2012: Die Unternehmensinitiative WIE und das Bundesfamilienministerium arbeiten zusammen. | http://www.cccdeutschland.org/wie◄ – 10.02.2012 ↩
Richtlinien der Regierungspolitik: Engagementpolitik in Berlin
Der Regierende Bürgermeister hat dem Abgeordnetenhaus von Berlin am 03.01.2012 die neuen Richtlinien der Regierungspolitik zur Billigung vorgelegt.1 Freiwilliges und ehrenamtliches Bürgerschaftliches Engagement kommt auch vor.
Die Stichworte: Gemeinsames bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund | Zusammenarbeit zwischen den Ordnungsämtern und Bürgerinitiativen | Zugangsvoraussetzungen zur Freiwilligen Feuerwehr | Ausbau der zentralen Engagementplattform des Landes Berlin im Internet: Informationen inhaltlich verbessern & Wege zum Ehrenamt durch neue internetgestützter Onlinefunktionen erleichtern | Stiftungskultur unterstützen und fördern | Ehrenamtskarte für Kinder und Jugendliche weiterentwickeln & Informationen verbessern | Bestehende Freiwilligendienste weiterentwickeln & Bundesfreiwilligendienst bekannter machen und dafür werben
Im Einzelnen:
IV. Integration
“Ziel des Senats ist, dass alle Bevölkerungsgruppen, unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, wirtschaftlich wie auch sozial integriert sind und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Das gilt in besonderem Maße für die Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Stadt. Integrationspolitik ist daher immer auch Querschnittspolitik, die sich in allen Politikbereichen widerspiegelt.”2
“3. Bürgerschaftliches Engagement, Rassismusbekämpfung. Das gemeinsame bürgerschaftliche Engagement von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ist für die Identifikation mit unserer Gesellschaft von großem Wert. Der Senat wird es daher in allen Bereichen – von Sport, Bildung, Feuerwehr bis hin zu den Hilfsdiensten – fördern und ihm die gebotene Anerkennung zukommen lassen.
Das „Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ wird fortgesetzt. Damit werden lokale Initiativen gegen Rechtsextremismus unterstützt.”3
XIII. Inneres
7. Ordnungsbehörden. Der Senat wird die Ordnungsämter weiter stärken. [...] Die Zusammenarbeit zwischen den Ordnungsämtern und Bürgerinitiativen wird ausgebaut.
8. Feuerwehr und Katastrophenschutz. [...] Durch Novellierung des Feuerwehrgesetzes sollen die Zugangsvoraussetzungen zur Freiwilligen Feuerwehr durch Modifizierung der Altersgrenzen geändert werden. Die Freiwillige Feuerwehr soll auch für Menschen mit Migrationshintergrund attraktiver werden.”4
XX. Bürgerschaftliches Engagement
“Der Senat wird Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt in engem Kontakt mit den Organisationen und Akteuren der Zivilgesellschaft in Berlin fördern. Bürgerengagement ist eine wichtige Säule der Zivilgesellschaft und der Demokratie. Durch den Ausbau der zentralen Engagementplattform des Landes Berlin im Internet „bürgeraktiv Berlin“ wird der Senat die Informationen zu diesem Thema inhaltlich verbessern und die Wege zum Ehrenamt durch die Einführung neuer internetgestützter Onlinefunktionen erleichtern.
Der Senat wird insbesondere die Stiftungskultur unterstützen und fördern.
Gerade bei Jugendlichen wird der Senat öffentlich für Ehrenamtliches Engagement werben. Dazu werden wir die Ehrenamtskarte für Kinder und Jugendliche weiterentwickeln, Informationen über das Engagement von Jugendlichen verbessern sowie die bestehenden Freiwilligendienste weiterentwickeln.
Der Senat wird soziales Engagement dadurch erleichtern, dass der Bundesfreiwilligendienst als neue Möglichkeit für die Freiwilligenarbeit bekannter gemacht und dafür geworben wird.”5
Herzlich willkommen im Europäischen Jahr 2012!
Wir wünschen Ihnen
alles Gute, Gedeihliche, immer einen guten Stern und allzeit ausreichend Wasser unterm Kiel für Ihre Engagementvorhaben in 2012!
Es stehen wieder spannende gemeinsame Termine an: Am 21. April 2012 im Roten Rathaus die 5. Berliner Freiwilligenbörse. Und dann im Herbst nach aktuellem Planungsstand die 2. berliner-engagement-woche vom 14. September bis zum 3. Oktober 2012 – im Einklang mit der bundesweiten 8. Woche des bürgerschaftlichen Engagements, die am 24.09. 2012 startet.
Erneut wollen wir gemeinsam mit Ihnen Wegmarken setzen und vielfältige Begegnungen ermöglichen. Das verbindende Jahresthema unserer beiden Ereignisse ist die Kulturvielfalt, die die Engagementlandschaft der Metropole Berlin in besonderer Weise auszeichnet und so besonders lebendig macht. Wir freuen uns einmal mehr auf die kreative und intensive Zusammenarbeit der freiwillig und ehrenamtlich Tätigen, deren Engagement für die Stadt in herausragender Weise bei diesen Ereignissen sichtbar wird – und die wir gerne wieder partnerschaftlich begleiten werden!
Ihre
Carola Schaaf-Derichs und das Treffpunkt-Team
Bundesfreiwilligendienst: Warnung vor Mißbrauch durch Jobcenter
Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) hat zum Jahresanfang vor einem arbeitsmarktpolitischem Mißbrauch des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) gewarnt:1
“Wir sehen jedoch Anzeichen dafür, dass einige Jobcenter den Bundesfreiwilligendienst als Ersatz für ihre geschrumpften Etats für öffentlich geförderte Beschäftigung begreifen und Langzeitarbeitslose in den BFD drängen. Die Erhöhung des anrechnungsfreien ‘Taschengeldes’ von 60 auf 175 € monatlich ab 1.1.2012 beurteilt die Diakonie im Sinne der Teilnehmenden positiv – aber nur dann, wenn sie wirklich freiwillig und ohne gedrängt zu werden am BFD teilnehmen.”
Im Bereich des DWBO seien zum Jahresschluß über 300 Freiwillige tätig, davon 182 im Freiwilligen Sozialen Jahr und 126 im Bundesfreiwilligendienst; der Trend sei inzwischen positiv, nachdem Anfangsschwierigkeiten überwunden wurden.
-jor.- Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, 2012: Sozialpolitische Prioritäten in 2012. Berlin, S. 7 | http://www.diakonie-portal.de/presse/downloads-2012/diakonie-setzt-sich-ein-fur-eine-gerechte-sozialpolitik.-sozialpolitische-prioritaeten-in-2012/at_download/file◄ – pdf, 1,3 MB ↩
Bürgerschaftliche Mitverantwortung bei Planungs- & Entscheidungsprozessen
Was Bürger können
Bürgerschaftliche Mitverantwortung bei
Planungs- und Entscheidungsprozessen
“Politiker, Wissenschaftler und Praktiker loten realistische und faire Formen bürgerschaftlicher Mitverantwortung aus und diskutieren Bedingungen ihrer praktischen Wirksamkeit. Bundesministerin Prof. Annette Schavan (CDU) stellt die Haltung der Bundesregierung zu neuen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung vor. Dr. Volker Hassemer, Vorsitzender der Stiftung Zukunft Berlin, erläutert „Zehn Grundsätze bürgerschaftlicher Mitverantwortung“. Flankiert werden Vorträge und Diskussionen durch Präsentationen einer breiten Skala guter Beispiele – von den Schwarzwälder Strompiraten über das Mannheimer Stadtforum bis zum geglückten Mediationsverfahren um den Ausbau des Frankfurter Flughafens oder der aus bürgerschaftlicher Initiative erwachsenen Villa Liebermann in Berlin. Die Konferenz richtet sich an Experten und Multiplikatoren, die in ihrer Arbeit mit bürgerschaftlicher Mitverantwortung zu tun haben. Sie fordert dazu auf, nicht nur in der Theorie, sondern insbesondere in der Praxis bürgerschaftliche Mitverantwortung weiter auszuarbeiten.” (www.stiftungzukunftberlin.eu)
Teilnahme nur auf Einladung!
Ort: Sparkassenhaus, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Charlottenstraße 47, 10117 Berlin
Veranstalter: Herbert Quandt-Stiftung, Stiftung Zukunft Berlin, Infratest dimap
mit Unterstützung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes
Information: http://www.stiftungzukunftberlin.eu◄
Mehr Informationen: Grundsätze Bürgerschaftlicher Mitverantwortung in der Demokratie – engagementwerkstatt.de, 30.09.2011◄ | Die Menschen ernst nehmen. Volker Hassemer im Expertengespräch – engagementwerkstatt.de, 30.11.2011◄
-jor.
Soziale Dienstleistungen: Steigende Arbeitslast trotz Personalzuwachs
Ein neuer WZBrief Arbeit von Mitarbeitenden der Projektgruppe Zivilengagement am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) beobachtet trotz Personalzuwachs wachsende Belastungen im Tätigkeitsfeld Soziale Dienstleistungen:1
- Immer mehr Menschen arbeiten in Sozial- und Gesundheitsberufen, denn die Pflege- und Betreuungsaufgaben sind stark gewachsen.
- Gleichzeitig geht die Zahl der Vollzeitstellen in dem Sektor zurück; viele Beschäftigte arbeiten in Teilzeit oder befristet.
- Die Arbeit muss unter großem Termin- und Zeitdruck verrichtet werden. Das führt zu gesundheitlichen Belastungen.
Zum Thema aus der Engagementwerkstatt: Die Diskussion ist überfällig. Barbara Weigl nachgefragt zu Bürgerschaftlichem Engagement & Freiwilligendiensten & Pflege◄ | pdf, 331 KB
-jor.
- Dathe, Dietmar; Paul, Franziska; Stuth, Stefan, 2012: Soziale Dienstleistungen: Steigende Arbeitslast trotz Personalzuwachs. Berlin, WZB (= WZBrief Arbeit; 12) | http://bibliothek.wzb.eu/wzbrief-arbeit/wzbrief_arbeit122011_dathe_paul_stuth.pdf◄ pdf, 211 KB ↩
Subsidiarität und die diakonische Dimension der Kirchen im Gemeinwesen
Wie viel Kirche braucht die Stadt?
Moderne Subsidiarität und die diakonische Dimension der Kirchen im Gemeinwesen
“Unter dem Motto Kirche findet Stadt stellen sich die beiden christlichen Kirchen gemeinsam mit ihren Wohlfahrtsverbänden den Herausforderungen städtischen Zusammenlebens in einer zunehmend interkulturellen und säkularisierten Gesellschaft. Im Miteinander der Verschiedenen und Fremden will Kirche verlässlicher Partner im städtischen Zusammenleben sein. Gefragt wird nach dem Beitrag von Kirche im Gemeinwesen, in den Stadtteilen, in den Dörfern und Nachbarschaften: Kirche als zivilgesellschaftlicher Akteur im gemeinsamen Handeln mit Kommunen, Wirtschaft und anderen Organisationen.“
Die Themen:
- Moderne Subsidiarität im Blick auf Stadt und Gemeinde. Der Beitrag der Kirchen zum Gemeinwesen
- Zum Wohle der Stadt. Zusammenwirken von Kommune und Kirche
- Die Bedeutung von Kirche im Gemeinwesen
- Zum Engagement von Kirchengemeinden in Bürgergemeinden. Theologische Reflexion und ökumenischer Diskurs
- Caritas und Diakonie als Kirche vor Ort
- Kirche und ihre Verbände als Gestalter lokaler Gemeinwesen: Kirche ist zivilgesellschaftliche Kraft – Kirche schafft lokale Teilhabeplattformen – Kirche agiert in Netzwerken im sozialen Nahraum – Kirche handelt mit ihren Diensten und Einrichtungen sozialraumorientiert
- Kirche als Akteurin in der Stadt
Ort: Berlin, Französische Friedrichstadtkirche und Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder
Veranstalter: Evangelische Akademie zu Berlin | Katholische Akademie in Berlin
in Kooperation mit Diakonisches Werk der EKD | Deutscher Caritasverband e.V. | Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland | Bereich Pastoral im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
gefördert durch Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) | Bundeszentrale für politische Bildung
Information & Anmeldung: www.eaberlin.de◄
-jor.
Partizipationsstammtisch über “crowdsourcing”
3. Partizipationsstammtisch der
Servicestelle Jugendbeteiligung
Thema: crowdsourcing
Der nächste Stammtisch wird in Berlin Mitte stattfinden. Die Örtlichkeit geben wir noch bekannt. Als Referenten haben wir diesmal Jörg Eisfeld-Reschke (www.ikosom.de) und Konrad Lauten (www.inkubato.com) eingeladen.
Mehr Informationen: www.partizipationsstammtisch.de◄
-jor.Partner der Bürgergesellschaft. Carola Schaaf-Derichs im Expertengespräch
Zum Ende des Europäischen Jahrs der Freiwilligentätigkeit und der aktiven Bürgerschaft 2011 hat Carola Schaaf-Derichs, langjährige Leiterin des Treffpunkts Hilfsbereitschaft Landesfreiwilligenagentur Berlin und Geschäftsführerin des Vereins “Die Hilfsbereitschaft e.V.” wie auch des Landesnetzwerks Bürgerengagement “aktiv in Berlin”, im Expertengespräch mit der “Berliner Woche” Bilanz gezogen. Thema waren weiter aktuelle engagementpolitische Herausforderungen in der Stadt und Erwartungen an den neuen Berliner Senat. Die Fragen:
?? Frau Schaaf-Derichs, wozu gibt es den Treffpunkt Hilfsbereitschaft …
?? 2011 war das EU-Jahr des bürgerschaftlichen Engagements. Wie fällt Ihre Bilanz aus …
?? Sehen Sie das Thema Bürgerengagement im neuen Senat und Abgeordnetenhaus in guten Händen …
?? Welche ganz konkreten Forderungen haben Sie an die Berliner Politik …
?? Bei welchen Themen sollte Berlin im kommenden Jahr unbedingt vorankommen …
Das ganze Gespräch mit allen Antworten lesen: Berliner Woche, Nr. 52, 27.12.2011, Seite 20◄ – pdf, 10,7 MB
Das vorige Gespräch: Die Menschen ernst nehmen. Volker Hassemer im Expertengespräch◄
Gesund und aktiv älter werden, Handlungsfelder und Herausforderungen
Gesund und aktiv älter werden
Handlungsfelder und Herausforderungen
Veranstalter: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Programm & Anmeldung): Flyer◄ – pdf 450 KB | bis zum 17.01.2012
Ort: Hotel Aquino Tagungszentrum, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin | Lage◄
“Gesund und aktiv älter werden ist ein Ziel, das die meisten Menschen verfolgen. Allerdings wird die Gesundheit älterer Menschen seltener thematisiert als ihre Erkrankungen. Sinnvoll ist der Blick auf die individuellen Ressourcen und die Möglichkeiten der Unterstützung vor Ort. So kann der Prozess des Älterwerdens – begleitet von guten Möglichkeiten zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit, der Selbständigkeit und der aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben – im Sinne der Gesundheitsförderung konstruktiv unterstützt werden. Wesentliche Aspekte von Lebensqualität und Wohlbefinden sind gelungene Übergänge vom Arbeitsleben in die Nacherwerbsphase, Wohnen, soziale Kontakte und soziales Engagement, lokale Infrastrukturen sowie die Lebensumstände der Menschen vor Ort.
Die Europäische Kommission hat das Jahr 2012 zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ ausgerufen. Die bundesweite Impulskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ soll gesundheitsbezogene Handlungsmöglichkeiten und Potenziale aufzeigen.” (Einladung)
-jor.
Forschungsagenda der Bundesregierung für den demografischen Wandel
Die Bundesregierung hat den Deutschen Bundestag über ihre Forschungsagenda “für den demografischen Wandel – Das Alter hat Zukunft” unterrichtet.1
Die Schwerpunkte der Forschungsagenda:
- Forschungsfeld 1: Grundsatzfragen einer Gesellschaft des längeren Lebens
- Forschungsfeld 2: Kompetenzen und Erfahrungen älterer Menschen für Wirtschaft und Gesellschaft nutzen
- Forschungsfeld 3: Älter werden bei guter Gesundheit
- Forschungsfeld 4: Gesellschaftliche Teilhabe: Mobil und in Verbindung bleiben
- Forschungsfeld 5: Sicher und unabhängig wohnen
- Forschungsfeld 6: Mit guter Pflege zu mehr Lebensqualität
- Deutscher Bundestag, 2011: Unterrichtung durch die Bundesregierung. Forschungsagenda der Bundesregierung für den demografischen Wandel – Das Alter hat Zukunft. Drucksache 17/8103 – 06.12.2011 | download: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/081/1708103.pdf◄ – pdf, 282 KB ↩
BAFZa informiert: Rentner & Pensionäre im Bundesfreiwilligendienst
Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) hat zum Jahresende die Verwaltungstellen für den Bundesfreiwilligendienst zum Thema “Sozialversicherung für Rentner und Pensionäre im BFD” zusammenfassend informiert.1
-jor.- Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen, Bundesfreiwilligendienst, 2011: Information des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zum Thema Sozialversicherung für Rentner und Pensionäre im BFD. 22.12.2011 | http://www.paritaetischer-freiwillige.de/fileadmin/Dateien_pari-zivi/Formulare/Rentner_Sozialversicherung.pdf◄ – pdf, 219 KB ↩
Menschen mit Behinderungen auch sprachlich nicht diskriminieren
Der Bundesrat hat für einen respektvolleren Umgang mit Menschen mit Behinderungen die Entschließung verabschiedet, durchgängig den Begriff „Menschen mit Behinderungen“ zu verwenden:
“Der Bundesrat fordert die Bundesregierung auf, den Zielen des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Gesetzessprache der einschlägigen Bundesgesetze dadurch Rechnung zu tragen, dass durchgängig der Begriff „Menschen mit Behinderungen“ verwendet wird.”1
“Zur Begründung führt der Bundesrat aus, dass der Begriff des behinderten Menschen in weiten Teilen der Gesellschaft, gerade aber von den Menschen mit Behinderungen selbst als diskriminierend empfunden werde, weil er diese Menschen sprachlich auf ihre Behinderungen reduziert. Dieser Tatsache sei insbesondere auch in der Gesetzessprache einschlägiger Bundesgesetze Rechnung zu tragen, um im gesellschaftlichen und politischen Leben einen Prozess des Umdenkens zu initiieren und zu beschleunigen.”2
-jor.- Bundesrat, 2011: Beschluss des Bundesrates. Entschließung des Bundesrates “Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – Sprache gestaltet das Denken”. Drucksache 764/11 (Beschluss), 16.12.2011 | http://www.bundesrat.de/cln_228/nn_2034972/SharedDocs/Drucksachen/2011/0701-800/764-11_28B_29,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/764-11(B).pdf◄ ↩
- Bundesrat, 2011: Menschen mit Behinderungen auch sprachlich nicht diskriminieren. Pressemitteilung, 16.12.| http://www.bundesrat.de/DE/presse/pm/2011/196-2011.html◄ ↩
Berliner Freiwilligensurvey ausgewertet, diskutiert & dokumentiert
Die Dokumentation des Symposions “Die Ergebnisse des Berliner Freiwilligensurveys auswerten. Fragen – Erkenntnisse – Lösungswege” am 24.10.2011, zu dem der Treffpunkt Hilfsbereitschaft, die Landesfreiwilligenagentur Berlin in Zusammenarbeit mit dem Landesnetzwerk Bürgerengagement “aktiv in Berlin” und dem Bundesnetzwerk bürgerliches Engagement (BBE) eingeladen hatte, liegt nun vor:
Zum Lesen online: http://issuu.com/treffpunkthilfsbereitschaft/docs/fsb_20111024_dok◄ und zum Ausdrucken als EDOC: FSB_20111024_Dok◄ | pdf, 5,363 MB
-jor.



